Zucht und Gesundheit

Zucht ist ...

  • Ausstellungen zu machen, viele Kilometer zu fahren, Ferien zu opfern, Geld zu investieren
  • Deckung – einen Rüden zu suchen der ihre Hündin komplettiert – um schöne, gesunde Welpen zu machen und wer weiß vielleicht einen Champion – Kilometer-Fahren und Geld investieren
  • Geburt – Angst um die Hündin haben, vielleicht einen Tierarzt benötigen, sich die Frage stellen, ob es sich lohnt, das Leben der geliebten Hündin zu riskieren für zukünftige Besitzer, die nicht den gleichen Wertmassstab haben und die gleiche Liebe zur Rasse
  • Welpen :
    • nettoyer 3-4 mal pro Tag reinigen – Tonnenweise Zeitungen sammeln (Pampers), wenn die Mutter Probleme hat, sie ersetzen und tonnenweise Pipetten mit Milch geben – alle 3-4 Stunden – Tag und Nacht
    • bei schönem Wetter sind die Welpen draußen – bei Regen müssen sie schnell rein – abtrocknen – sie streicheln, mit ihnen reden und spielen
    • mehrmals entwurmen, Impfung und event. Reaktionen beaufsichtigen
  • Kunden :
    • eine Rassendokumentation erstellen mit Fotos, diese den Interessenten zustellen, Auskünfte geben, Inserate erstellen, eine Homepage erstellen, Dokumentation betr. Welpenabgabe erstellen
    • die Kunden beraten und empfangen – nette und weniger nette
    • während 3-4 Monaten immer da sein – für die Welpen und für die Kunden

Dank ...

  • glückliche Kunden und zufriedene Hunde, man erhält Fotos und Mails und kleine Geschichten die einem zum Lachen bringen – und man sagt Ihnen "Danke" für den verkauften Hund, obwohl er nur Unfug macht
  • Stolz, schöne und gesunde Hunde aufgezogen zu haben
  • das Schönste ... wenn man dem gleichen Besitzer nach 10-12 Jahren den 2ten Hund verkauft
  • glücklich sein ... die Rasse lebt weiter

Leidenschaft ist ...

  • seit 35 Jahren mit Pyrenäen-Berghunden zu leben
  • sein Privatleben entsprechend gewählt und gelebt zu haben
  • Ferien / Reisen treten in den Hintergrund – die Hunde brauchen sie
  • putzen – Neues kaufen aber nicht um etwas Neues zu haben, sondern um das von den Hunden zerstörte zu ersetzen
  • sich Neid, Boshaftigkeit, Verletzbarkeit auszusetzen und trotzdem ... weiter zu fahren
  • in "tierischer" Hinsicht, allein zu sein – wirkliche Hundefreunde sind selten
  • in beruflicher Hinsicht – arbeiten um all die Tiere zu ernähren und tierärztlich zu betreuen
  • sehr traurig zu sein,, wenn uns ein Hund infolge Alter oder Krankheit verlässt

Mein Ziel ist ...

  • junge und weniger junge Leute zu motivieren, ihren Pyrenäen- Berghund auszustellen, die Rasse andern Leute kennbar zu machen und warum nicht 1-2 Würfe zu machen
  • die Leidenschaft an die nächste Generation weiter zu geben – damit es immer Pyrenäen-Berghunde geben wird

Gesundheit ...

Ich benütze diese Gelegenheit um Sie darüber zu informieren, dass wir 2 Parvovirose- Impfreaktionen nach der 2ten Impfung hatten (eine bei uns und eine in Paris). Die kontaktierten Tierarzte haben den Ausbruch der Krankheit nicht in Betracht gezogen. Beide Welpen wurden einem zweiten Tierarzt gezeigt und wurden nach einigen Tagen Kampf ums Leben gerettet. Im Fall von Fieber (nach einer Impfung) oder auch sonst – 38.5° = normal / 39.1° = zu überwachen / 39.5° sofort reagieren auch mitten in der Nacht.

Homeopathische Impfunterstützung – 3 Tage vor und 5 Tage nach der Impfung.

Kombinierte Impfung :
Thuya 5 ch } täglich je 3 Kügelchen (ohne Berühren) direkt ins Maul
Silicea 5 ch
Arsenicum Album 5 ch

Tollwut :
Thuya 5 ch } täglich je 3 Kügelchen (ohne Berühren) direkt ins Maul
Silicea 5 ch

Narkose / Dysplasie – jedermann weiß heute, dass Dysplasie nicht nur vererbbar ist. Weitere wichtige Faktoren sind Ernährung – nicht zuviel Protein / Aufwachsen / Umgebung usw. Ich gebe nie Vitamine oder Kalzium, auch nicht zuviel Proteine an die Welpen.

Nach all diesen "Hundejahren" kenne ich immer noch keinen Hund, der an Dysplasie gestorben ist, jedoch kenne ich immer je mehr Hunde, die an Krebs, Lungen- oder Herzproblemen, Infektionen, sterben oder an etwas was man nicht herausfinden kann – oder eben an Impfreaktionen – die da der Tod sehr schnelle eintritt nicht bis zum Tierarzt kommen.

Narkose – gehen sie zu einem erfahrenen Tierarzt. Ich habe infolge Narkosefehler meinen Champion-Hund im Alter von nur 5 Jahren – bei guter Gesundheit ohne jegliche Krankheit – verloren.

Sie haben gute oder schlechte Erfahrungen gemacht, welche die Rasse oder Hundebesitzer interessieren könnten, lassen Sie es mich wissen, und wir fügen es dieser "Gesundheits-Rubrik" bei. Danke.

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